Spätestens nach der Phase in dem dieses Thema für die Kinos wieder und wieder verfilmt wurde, und das in den meisten Fällen in Form eines Rennfilmes, war es in aller Munde. Das Autotuning. Denn es zählt: Jeder kann sich ein gutes Auto kaufen, aber nicht jeder kann sich ein Gefährt leisten, das einzigartig und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Um diesem Traum etwas näherzukommen, muss man sich mit der Materie befassen.
Für ein totales Tuning werden alle Bereiche des Autos modifiziert. Auf jeden Fall sollte man sich aber im Klaren sein, dass bei erweitertem Tuning der TÜV alles untersuchen muss, bevor man auf die Straße darf, denn die Veränderungen hören nicht bei dem Lack auf. Ganz außen kommt neben der Lackierung noch ein Bodykit dazu. Damit bezeichnet man die Gesamtheit aller Teile, die man außerhalb des Fahrzeugs anbringen kann. Im Normalfall bedeutet das: Heckspoiler, Dachspoiler, Scoops, und so weiter. Die Bestandteile sind aus Glasfaser, Kunststoff und in seltenen Fällen auch aus Kohlenstofffaser, das durch die Robustheit und Leichtigkeit sehr geschätzt wird. Dann geht es erst einmal unter die Haube. Falls man sich den Kontakt mit dem TÜV ersparen will, darf man aber nur maximal fünf Prozent der Leistung erhöhen. Die Federung kommt als Nächstes dran. Dabei wird allerdings mehr auf die Leistung geachtet, als das Klischee diktiert. Lowrider gehören in die Kategorie des Showtunings. Im Autotuning verbessert man das Gefährt für ein effektiveres Fahren oder mehr Komfort für den Fahrer. Letzteres ist auch der letzte Punkt: das Interieur. Von dem Entfernen der Rücksitze bis zur Installation von teuren Boxen – solange es dem Fahrspaß dient, ist alles möglich.